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Ein Luftpolster fürs Fenster - Mit automatisch gesteuerten Rollläden Energieverbrauch senken

Thermografiebilder zeigen energetische Schwachstellen: im ersten Stock Fenster mit geöffneten, im Erdgeschoss Fenster mit geschlossenen Rollläden. Foto: Somfy

Wer im eigenen Zuhause den Energieverbrauch senken möchte, findet die größten Einsparpotenziale bei der Heizung. Am wichtigsten ist es, zunächst dafür zu sorgen, dass die Außenhülle des Hauses möglichst geringe Wärmeverluste zulässt. Wenn Dach und Wand gut gedämmt sind, bleiben als größte Schwachstelle die Fensteröffnungen übrig, wie Thermografie-Aufnahmen mit einer Spezial-Wärmekamera unbestechlich nachweisen.

Wo diese Aufnahmen blaue und grüne Bereiche anzeigen, ist alles in Ordnung. Hier hält die Gebäudehülle dicht. Wo auf dem Bild gelbe oder gar rote Töne zu sehen sind, sind die Wärmeverluste am größten. Rote Bereiche finden sich typischerweise im Bereich der Fensterrahmen und Verglasungen sowie an alten Rollladenkästen. Befinden sich die Fensteröffnungen hinter einem geschlossenen Rollladen, so zeigt die Thermografie sofort, dass hier alles im 'grünen Bereich' liegt.

 

Dämmung durch eine stehende Luftschicht

Der Grund für diesen Energiespar-Effekt ist ganz einfach: Zwischen Fensterrahmen und Glasfläche sowie dem geschlossenen Rollladenpanzer bildet sich eine stehende, fest eingeschlossene Luftschicht. Sie wirkt wie ein wärme-isolierendes Polster und verringert den Wärmeverlust aus den Räumen an die kalte Umgebungsluft um bis zu 25 Prozent. Rollläden sind daher nicht nur als Sichtschutz, sondern auch als Mittel zur Senkung des Energieverbrauchs sinnvoll. Bei konsequentem Einsatz der 'Rollladendämmung' sind Heizkosteneinsparungen von immerhin bis zu zwölf Prozent möglich.

 

Automatische Steuerungen sorgen für optimale Einspareffekte

Um die Spareffekte des Rollladens optimal auszunutzen, sind automatische Steuerungssysteme, etwa von Somfy, ideal. Funkzeitschaltuhren wie Chronis RTS L comfort öffnen und schließen einen oder mehrere Rollläden genau nach der programmierten Vorgabe des Nutzers. Sie können sich auch exakt nach den Sonnenauf- und -untergangszeiten richten und von Sommer- auf Winterzeit umschalten. Zusätzlichen Komfort bieten Helligkeitssensoren, die im Zusammenspiel mit der Zeitschaltuhr dafür sorgen, dass sich der Rollladen entsprechend der aktuellen Lichtsituation öffnet oder schließt. Unter www.dynamische-daemmung.de gibt es alle Informationen.

 

Die Klimaanlage wird im Sommer entbehrlich

Beim Energiesparen können Rollläden aber auch im Sommer helfen. Innen oder außen angebrachte Sonnensensoren senken den Rollladen automatisch ab, wenn die Sonneneinstrahlung an den Glasflächen zu stark wird und die Innenräume aufzuheizen beginnen. So bleibt es in der warmen Jahreszeit kühl im Haus und eine Klimaanlage mit hohem Energieverbrauch muss in der Regel gar nicht erst angeschafft werden. Sonnensensoren wie Sunis WireFree RTS von Somfy arbeiten über Funk mit der Steuerung zusammen. Sie werden ohne Verkabelung angebracht. Automatisierte Rollladensteuerungen lassen den Bewohnern dennoch alle Freiheiten. Über einen Handsender lässt sich der Rollladen auch außerhalb der Programmierung jederzeit öffnen oder schließen, wenn dies gewünscht ist.

 

Alte Rollladenkästen abdichten

In älteren Häusern können auch die Rollladenkästen selbst ein Problem darstellen. Öffnungen für alte Zugbänder lassen die Kälte von außen eindringen und verursachen sogar spürbare Zugluft. Dünne Holzabdeckungen über den Kästen bilden auch in einer sonst gut gedämmten Fassade unangenehme Wärmebrücken. Beim Nachrüsten von Motorantrieben müssen die alten Öffnungen daher gründlich verschlossen werden. Für den Rollladenkasten selbst gibt es einfache Lösungen, um sie mit einer Innendämmung zu versehen und so besser zu isolieren.

 

Quelle: Somfy GmbH, 72108 Rottenburg, www.somfy.de