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Wärmeschutz in der warmen Jahreszeit: So bleibt die Hitze im Rahmen

Frankfurt. Noch sind die Tage kalt und die Sonne lässt sich nur selten blicken. In wenigen Wochen jedoch wird es wieder wärmer – höchste Zeit, über das Thema „Sommerlicher Wärmeschutz“ nachzudenken, damit einem in den eigenen vier Wänden die Hitze nicht zu schaffen macht. „Der Einbau neuer Fenster mit Sonnenschutzverglasungen und geeignete Beschattungssysteme wie zum Beispiel Jalousien, Rollläden oder Markisen helfen, auch an heißen Sommertagen einen kühlen Kopf zu bewahren. Dabei gilt: Große Fensterflächen, die Richtung Süden ausgerichtet sind, benötigen einen stärkeren Schutz vor der Sonne, als Fenster, die nach Norden, Osten oder Westen liegen“, erklärt der Geschäftsführer des Verbandes Fenster + Fassade (VFF), Ulrich Tschorn. „Wer also der Sonne ein Schnippchen schlagen will, sollte dies individuell zugeschnitten auf die jeweiligen Gegebenheiten des Hauses tun.“

Mit dem Einbau von Sonnenschutzfenstern können bis zu 80 Prozent der Sonnenenergie vom Eindringen in Haus oder Wohnung abgehalten werden. Das verwendete Glas kann Sonnenstrahlen reflektieren oder Wärmestrahlung absorbieren. Absorbierendes Sonnenschutzglas wird mit Eisen- oder Kupferoxid gefärbt und überwiegend in der Automobilindustrie eingesetzt. Im Bausektor kommen hingegen Fenster und Fenstertüren zum Einsatz, deren Verglasungen mit einer dünnen, metallenen Beschichtung versehen sind. „Wenn der Hausbesitzer allerdings im Frühling, Herbst und Winter solare Energiegewinne – also in kühleren Zeiten die angenehme Wärme durch Fenster – nutzen will, sollten diese mit hohem Gesamtenergiedurchlassgrad (g-Wert) und hoher Lichtdurchlässigkeit in Verbindung mit extra installierten Beschattungssystemen ausgestattet sein“, so Tschorn. Dabei sind im Sommer außen liegende Beschattungssysteme wirkungsvoller als innen liegende und sie können je nach Bedarf genutzt werden.

Im Sommer: Jalousien und Rollläden helfen beim Wärmeabbau

Außen vor dem Fenster angebrachte Rollläden, Markisen oder Jalousien können bis zu 75 Prozent des solaren Wärmeeintrags abbauen. Dies geschieht, ähnlich wie bei metallisch beschichteten Sonnenschutzverglasungen, mittels Reflexion. Sie stoppen die heißen Sonnenstrahlen, bevor sie auf die Fensterscheibe treffen und die energiereiche Strahlung die Zimmer aufheizen kann. Der Vorteil von Jalousien ist ihre Variabilität: Wenn im Frühjahr oder Herbst und auch im Winter die Sonne als Wärme- und Lichtspender dienen soll, können die Lamellen der Jalousie per Hand, per Knopfdruck mit elektrifizierten Elementen oder auch vollautomatisch in die gewünschte Position gebracht werden. Weniger effektiv ist ein innen liegender Sonnenschutz, allerdings lässt sich auch hier der solare Wärmeeintrag noch um bis zu 20 Prozent verringern. Damit ist diese Beschattungsart gut für weniger besonnte Fassaden und Dachbereiche geeignet.

Balkon oder Terrasse mit Markisen ausstatten

Markisen sorgen als Beschattung für den Terrassenbereich oder den Balkon dafür, dass sowohl das gemeinsame Essen in der Mittagssonne als auch der Aufenthalt in den beschatteten Räumen angenehm bleibt. Es stehen dafür die verschiedensten Systeme mit manuell betriebenen oder automatisierten Antrieben zur Verfügung. Besonders komfortabel sind Markisen, die mit Wind-, Regen- und Sonnensensoren versehen sind und so für einen optimalen, auf das Wetter abgestimmten Einsatz sorgen und bei Bedarf ein- oder ausgefahren werden. Mit der Wahl der passenden Stofffarbe sorgen sie zusätzlich für angenehme Lichteffekte im Terrassen- oder Balkonbereich. Wer es naturnah mag, etwas Zeit mitbringt und einen Garten sein eigen nennt, der ist mit dem Pflanzen größerer Laubbäume im Südwesten oder Südosten seines Grundstückes gut beraten. Im Sommer sorgt dann das dichte Laubwerk der Bäume für erfrischenden Schatten und im Winter ermöglicht das laubfreie Geäst der Sonne, ihre wärmenden und kostenlosen Lichtstrahlen ins Haus zu schicken.

Der Expertenrat:

„Mehr zum Thema ‚Sommerlicher Wärmeschutz’ erfahren Interessenten im geschulten Fachbetrieb. Wichtig ist, sich vor dem Kauf zusätzlich Gedanken zu machen, welche Sonnenschutzart, -farbe und -form am besten zu den dahinter liegenden Räumen passt. Das gilt natürlich auch für die Dachfenster, die die darunter liegenden Räume mit Licht und Luft versorgen. Die frische Nachtluft kann zudem durch geöffnete Fenster sehr gut zur Abkühlung des Hauses oder der Wohnung genutzt werden – manuell oder automatisch.“

 

 

Quelle:Verband Fenster + Fassade | 60594 Frankfurt / Main | www.window.de.

 

Weitere Informationen über den Bereich Fenster, Holzfenster und Holz-Alu-Fenster im Türen-Fenster-Portal finden Sie auf unseren Seiten Rolladen, FensterHolzfenster, Kunststofffenster und Holz-Alu-Fenster

 

Tags zu diesem Artikel: Verband Fenster+Fassade | Fenster | Holz-Alu-Fenster | Holzfenster | Fensterbau | Wärmeschutzfenster | Kunststofffenster | Rolladen | Sonnenschutzverglasung | Hitzeschutz |